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Landschaftspflege
Im April
2000 hat der Verein die Landschaftspflege innerhalb der Teststrecke der
Automotive Testing Papenburg und außerhalb auf den Ausgleichsflächen übernommen.
Ziel ist es, Gebiete für Wiesenbrüter so zu pflegen, dass die Vögel bei der
Aufzucht des Nachwuchses nicht gestört werden. Zum anderen sollen auf
Moorflächen der Heide- und Birkenbewuchs niedrig gehalten werden. Es werden 350
ha Grünland und Moorflächen beweidet.
Gestartet wurde mit etwa 300 Mutterschafen. Die Herde hat mittlerweile eine
Größe von ca. 1200 Mutterschafe erreicht.

Gehalten werden Moorschnucken und Bentheimer Landschafe. Beide Rassen kommen mit
dem moorigen Gelände zurecht. Die Moorschnucken sind relativ klein; ihre Lämmer
haben deshalb auch ein niedriges Schlachtgewicht; das Fleisch ist recht mager
und hat einen besonderen, wildähnlichen Geschmack. Beide Schafrassen sind
Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Außerdem werden Kreuzungstiere
gehalten, die aus Kreuzungen mit Coburger Füchsen entstehen. Die Bentheimer und
die gekreuzten Tiere sind größer und ihre Lämmer werden schwerer.
Ab Herbst
2005 pflegt die Schäferei mit ca. 650 Mutterschafen (Schwarzkopf, Merino
Landschafe) den Deich zwischen der Meyer Werft (Papenburg) und Heede. Dies sind
ca. 130 ha Grünland. Dies erfolgt im Auftrag des Deichverbandes. Das Ablammen
dieser Herde erfolgt im Stall der direkt am Deich erbaut wurde.
Die Tiere
weiden von etwa April bis November auf den Flächen der ATP. Zum Ablammen werden
sie entweder auf dem Ökohof oder in den Stall auf dem Testgelände aufgestallt.
Gefüttert werden sie dann mit eignem Heu oder Silage, ergänzt durch
Kraftfuttermittel.
Das Lammfleisch wird direkt ab Hof oder über den Großhandel vermarktet.
Die Schafe werden
konventionell gehalten und gehören deshalb der GmbH. Denn die Vermarktung
ökologisch gezogener Lämmer erwies sich im Raum Emsland bzw. Ostfriesland als
wirtschaftlich nicht möglich.
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